Hengist-Wirtschaftsstammtisch bei Gady family
Am 20. März fand im Autohaus Gady in Lebring ein kleinregionaler Wirtschaftsstammtisch zum Thema „Familienfreundlichkeit als Standortfaktor“ statt. Die Hengist-Gemeinden Hengsberg, Lang, Lebring-St. Margarethen und Wildon sind mitten im AUDIT-Prozess zur familienfreundlichenregion. Der Wirtschaftsstammtisch bot die Möglichkeit Wirtschafts- und Gemeindevertreter zusammenzubringen, um sie über das Thema „Familie & Beruf“ zu informieren. Nach der Begrüßung durch die vier Hengist-Bürgermeister und dem Hausherrn, Mag. Philipp Gady, informierte Mag. Julia Spiegl von der Universität Graz über den „Dauerbrenner“ Vereinbarkeit. Mag. Jan Ledochowski von der Familie & Beruf Management GmbH stellte das AUDIT berufundfamilie vor und zeigte auf, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Arbeitnehmer immer wichtiger wird. Daher wird es sich für Unternehmen gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel zukünftig lohnen, hier verstärkt anzusetzen. Nach einem kurzen Austausch der Unternehmer und Gemeindevertreter klang der Abend bei einem regionalen Imbiss aus.

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Foto: von links: Philipp Gady, Julia Spiegl, Bgm. Hans Mayer (Hengsberg), Bgm. Joachim Schnabel (Lang), Jan Ledochowski, Vize-Bgm. Erwin Posch (Wildon), Bgm. Franz Labugger (Lebring), Eugen Roth (Gady family)

 

familienfreundlicheregion

Familienfreundliche Region Hengist – Staatliches Gütezeichen für mehr Familienfreundlichkeit

Die Gemeinden der Kleinregion Hengist haben beschlossen, in Sachen Familienfreundlichkeit in Zukunft an einem Strang zu ziehen und sich als familienfreundliche Region zertifizieren zu lassen. Aufbauend auf die Gemeindeprozesse in den Gemeinden Hengsberg, Lang, Lebring-St. Margarethen und Wildon, startet das regionale Audit im Jänner 2018. Mit der Teilnahme am Audit familienfreundlicheregion werden die Hengist-Gemeinden künftig noch stärker kooperieren, um sich als Wohn-, Wirtschafts- und Freizeitstandort für alle Generationen zu positionieren. Damit ist die Kleinregion Hengist auch Vorreiter in der Steiermark.

Das Audit familienfreundlicheregion ist ein gemeindeübergreifender Prozess für österreichische Regionen. Ziel ist es, zu erheben, welche familienfreundlichen Maßnahmen in der Region bereits vorhanden sind, und zu erkennen, wo noch Bedarf besteht. Unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger aller Generationen aus den vier Gemeinden entwickelt eine regionale Projektgruppe individuell und bedarfsorientiert neue Maßnahmen zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit und damit auch der Lebensqualität in der Region.

Nach erfolgreicher Umsetzung des Audits wird die Region Hengist vom Bundesministerium für Familien und Jugend mit dem staatlichen Gütezeichen familienfreundlicheregion ausgezeichnet. Dieses erhöht die Attraktivität der Region als Lebensraum und Wirtschaftsstandort, verringert die Abwanderung und schafft einen Wettbewerbsvorteil als Tourismusdestination. Das Audit familienfreundlicheregion trägt auch dazu bei, dass sich Familien mit Kindern in der Region ansiedeln, und sendet ein positives Signal weit über die Gemeindegrenzen hinaus.

Durch das gemeinsame Gestalten einer familienfreundlichen Umgebung wird zudem der Zusammenhalt in der Region nachhaltig gestärkt und die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit der Region gefestigt. Im Rahmen des Audits werden maßgeschneiderte Maßnahmen für die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Familien, Singles und älteren Menschen sowie auch generationenübergreifende Projekte umgesetzt. Die Vielfältigkeit und Individualität der Maßnahmen zeigen die Flexibilität des Auditprozesses. Von Kinderferienprogrammen, barrierefreien Wanderwegen, gemeinsamen Jugendaktivitäten über Informationsbroschüren bis hin zu Generationenstammtischen reichen die ersten Ideen.

Weiterführende Informationen unter http://www.familieundberuf.at sowie unter www.hengist.at. Ansprechperson für das regionale Audit ist Mag. Martina Roscher, erreichbar unter info@hengist.at oder 0676/5300575.

 

familienfreundlicheregion2018

Wartingerfeier2017 13Im letzten Jahr fand im Kulturpark Hengist in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für Steiermark ein Kurs aus Steiermärkischer Landeskunde statt. Von den rund 30 TeilnehmerInnen unterzogen sich sieben erfolgreich der Prüfung aus Steiermärkischer Landeskunde und qualifizierten sich somit für die Verleihung der Wartinger-Medaille. Ende März überreichten Bildungslandesrätin Mag. Ursula Lackner und der Obmann des Historischen Vereins für Steiermark Dr. Gernot P. Obersteiner im Wartingersaal des Steiermärkischen Landesarchivs die Medaille an folgende PreisträgerInnen:

Manfred Parfuß (Lebring), Gerhard Feierer (Hengsberg), Karl Schachinger (Wundschuh), Mag. Kurt Schicho (Wildon), Fritz Kroisleitner (Wildon), Esther Theresia Mayer (Wolfsberg im Schwarzautal), Herta Wurzinger (Lebring)

Wir gratulieren herzlich!

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EDP 1Auszeichnung für Kulturpark Hengist

An den Kulturpark Hengist wurde vor wenigen Tagen bei einem Festakt im Landesarchiv der renommierte „Erna-Diez-Preis“ verliehen, benannt nach der langjährigen Grazer Universitätsprofessorin für Klassische Archäologie. Im heurigen Jahr würdigte die Jury besondere Verdienste bei der publikumswirksamen Vermittlung von Forschungsergebnissen aus der Archäologie und entschied sich dabei für den Kulturpark Hengist und den Grazer Verein FIALE. Für den durch die Gemeinden Hengsberg, Lang, Lebring-St. Margarethen und Wildon (mit Weitendorf) getragenen Kulturpark gab Sekretär Dr. Gernot Obersteiner im Rahmen der Feier einen illustrierten Überblick über die schon über zehn Jahre währende Forschungs- und Vermittlungsarbeit, Präsident Bgm. Joachim Schnabel (Lang) sprach Dankesworte und erläuterte dem zahlreich erschienenen Publikum, wie wichtig diese Anerkennung durch höchste Fachkreise für die Gemeinden der Hengist-Region ist. Vielleicht ist diese Würdigung auch ein Anstoß, unersetzliche Bodenfunde und Zeugnisse einer über 6000jährigen Kulturgeschichte vor der Vernichtung durch Baumaßnahmen zu bewahren.

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skelett hengsberg

Museum Hengsberg

Im Jahr 2015 wurde des Museums im untersten Kirchturmgeschoß (sog. „Hengistburgmuseum“) neu gestaltet. Die vom verdienstvollen Heimatforscher OSchR Paul Ofner in den Jahren um 1980 verfassten Informationstafeln waren durch jahrzehntelange Feuchtigkeitseinwirkung teilweise nicht mehr lesbar. Der Historiker Dr. Gernot Peter Obersteiner verfasste vier große Text-Bild-Tafeln, die die Hengistburgfrage, Paul Ofners heimatkundliches Wirken, den Kirchenpatron hl. Laurentius sowie den Kirchenbau und die Geschichte der Ursprungsund Mutterpfarre Hengsberg thematisieren. Seitens der Gemeinde Hengsberg (Bgm. Hans Mayer) wurde die Beleuchtung erneuert, und seit einer durch Mitarbeiter unseres AMS-Projektes durchgeführten Generalreinigung erstrahlen die beiden Schauräume (samt den Vitrinen mit Fundstücken sowie dem in seiner Datierung nach wie vor umstrittenen Skelett) wieder in neuem Glanz.
Besichtigungsmöglichkeit: nach tel. Vereinbarung unter 03185/2203 (Gemeindeamt Hengsberg)

 

kosmetik fotoMargit Lechner veranstaltet im Kulturpark Hengist seit Jahren immer wieder Seifen- und Kosmetikkurse. Unser langjähriges Mitglied Dr. Wolfgang Pittermann aus Düsseldorf hat angeboten zwei Produkte aus dem Kosmetikkurs auf die Hautverträglichkeit tierversuchsfrei zu testen.
Fragestellung: Ist die Hautverträglichkeit der im HENGIST - Workshop hergestellten Produkte (Reinigungsmilch/Balsam) mit einem eingeführten Marktprodukt vergleichbar?
Hier finden Sie die Testbeschreibung und die Ergebnisse der Studie: Naturprodukte Lechner - geprüft hautverträglich