Archäologie

Nirgendwo sonst in der Steiermark tritt so viel archäologisches Fundmaterial zutage wie in der Region Hengist. In Not- und Forschungsgrabungen auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen werden diese wertvollen Zeugnisse menschlichen Lebens in der Vergangenheit sorgfältig geborgen, restauriert und ausgewertet. Die Funde bleiben in der Region und werden in dezentralen Schauräumen der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Hengist-Museum (Gemeinde Wildon)

Museum Wildon

Der Wildoner Schlossberg besitzt eine über 6000jährige Siedlungskontinuität und zählt zu den wichtigsten archäologischen Fundplätzen des Südostalpenraumes. Im Schloss Wildon wird ein archäologisch-historisches Museum realisiert, dessen erste Ausbaustufe (2005) ein archäologischer Schauraum darstellt. [mehr...]
 

Gräberfeld Kainach (Gemeinde Weitendorf)

kainach

Im Spätsommer 2004 wurden bei Vorarbeiten für die Errichtung eines Industrieparks in der Gemeinde Weitendorf zirka 3000 bis 2700 Jahre alte spätbronze-/früheisenzeitliche Gräber entdeckt. Sie wurden von 2005 bis 2007, jeweils im Rahmen eines sechsmonatigen AMS Steiermark Projektes (Mai bis Oktober), initiiert und getragen vom Verein Kulturpark Hengist, erforscht. [mehr...]
 

Hallstattzeitliches Hügelgräberfeld „Buchkogel“ (Gemeinde Wildon)

Hügelgräberfeld

Das hallstattzeitliche Hügelgräberfeld „Buchkogel“ befindet sich am Nordfuß des Buchkogels. Auf Wunsch der Grundbesitzerin (Edeltraud Gschier) wurde vom Kulturpark Hengist in den Jahren 2006 und 2007 ein Hügelgrab archäologisch erforscht. [mehr...]
 

Grabung „Im Rasental“ (Gemeinde Wildon)

Grabung „Im Rasental“

Im Rahmen zweier Projekte des AMS Steiermark, initiiert und getragen vom Verein „Kulturpark Hengist“, fanden von Juni bis November 2006 sowie von Mai bis Oktober 2007 archäologische Notgrabungen in der Flur „Im Rasental“ statt. Sie erbrachten hallstattzeitliche Gräber mit zugehörigen Verbrennungsplätzen sowie frühmittelalterliche Siedlungsbefunde. [mehr...]
 

Grabung „Faltikögerl“ (Gemeinde Hengsberg)

Grabung „Faltikögerl“

Am Südrand des Kainachtals erhebt sich das sogenannte Faltikögerl. Die kogelartige Kuppe ragt steil auf und bietet einen guten Blick nach Norden in das Grazer Feld. Es handelt sich bei dem Faltikögerl um ein archäologisches Denkmal, dessen genaue zeitliche und funktionelle Einordnung lange Zeit nicht bekannt war. [mehr...

 

Die "Leitinger Urne" (Gemeinde Wildon)

Die Leitinger Urne

Ende August 2003 stieß der Wildoner Gerhard Leitinger beim Anlegen eines Kanals in unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses auf Keramikreste und Leichenbrand. Dem Finder, der bereits in den 1980er Jahren bei den Grabungen am Wildoner Schlossberg und beim urnenfelderzeitlichen und frühhallstattzeitlichen Gräberfeld „Hauptschule Wildon“ mitgearbeitet hatte, war klar, dass es sich dabei um einen archäologischen Befund handeln könnte. [PDF Hengist-Magazin 3/2006

 

Grabung Volkschule Wildon (Gemeinde Wildon)

Grabung Volkschule Wildon

Der Neubau der Volksschule am Ostfuß des Wildoner Schlossberges, getragen und finanziert in einem Gemeinschaftsprojekt von den Gemeinden Wildon, Weitendorf und Stocking, bot kurzfristig den Anlass für eine archäologische Untersuchung des Areals. Angesichts dessen, dass sich die zu sondierende Fläche nur unweit des Reinbaches befindet, zu dessen Überschwemmungsgebiet sie vor der erst im 20. Jahrhundert erfolgten Regulierung sicherlich gehört hat, waren größere archäologische Strukturen kaum erwartet worden. Umso überraschender waren daher die Befunde, die bei der Grabung von 17. April bis 2. Juni 2003 auf einer Fläche von ca. 200 m2 erfasst wurden. [PDF Hengist-Magazin 1/2004
 
 

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